Poesie mit Reeda

Manchmal reichen Worte nicht aus.
Und manchmal sind sie alles, was bleibt.

 

Ich schreibe, wenn Gedanken keine Form mehr finden.
Wenn Gefühl leiser wird als Sprache
und trotzdem gehört werden will.

 

Diese Texte entstehen nicht, um schön zu sein.
Sie entstehen, weil sie da sind.

Was hier geschieht

Ich sammle keine Reime.
Ich jage keinen Bildern nach.

 

Ich lasse Worte kommen,
wenn sie anklopfen.
Und ich lasse sie gehen,
wenn sie still werden.

 

Manches ist klar.
Manches bricht ab.
Manches steht einfach im Raum.

So wie echte Poesie.

Warum ich schreibe

Weil es Momente gibt,
die man nicht erklären kann,
ohne sie zu verlieren.

 

Weil Poesie ein Ort ist,
an dem nichts funktionieren muss.
An dem Gefühl nicht logisch sein muss.
Und Wahrheit nicht laut.

 

Ich schreibe nicht, um verstanden zu werden.
Ich schreibe, um ehrlich zu sein.

Für dich

Wenn du hier liest,
darfst du bleiben oder weitergehen.

 

Du darfst fühlen.
Oder nichts fühlen.

 

Du darfst dich wiederfinden.
Oder verlieren.

 

Ich halte dich nicht fest.
Ich gehe nur ein Stück neben dir.

Ein leiser Hinweis

Diese Texte wollen Zeit.
Kein Scrollen.
Kein Überfliegen.

 

Wenn du bleibst,
lies langsam.

 

Mehr brauchen sie nicht.

Fragen an Reeda

Weil ich kein besseres Wort dafür habe. Es ist mehr als Text und weniger als Erklärung. Es ist das, was übrig bleibt, wenn ich ehrlich bin.
Nein. Ich schreibe aus mir heraus. Wenn es dich findet, ist das genug. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung.
Sie dürfen bleiben, wie sie sind. Manche Dinge müssen nicht weitergedacht werden, um wahr zu sein.
Nein. Verstehen ist keine Voraussetzung. Spüren reicht. Oder auch gar nichts – beides darf sein.
Weil Ehrlichkeit leise mutig ist. Und weil ich glaube, dass Offenheit Räume schafft, in denen man nicht allein ist.
Ein Raum für echten Dialog
Hier zählt kein Thema, sondern dein Gedanke. Frag mich. Widersprich mir. Geh mit mir weiter.